Lexikon

Ikọne

[
die; griechisch
]
Kultbild der christlich-orthodoxen Kirchen. Die ältesten erhaltenen Ikonen stammen aus dem 6. Jahrhundert, vor allem aus Griechenland, Russland, Rumänien und Zypern. Die Ikonen sind fest im Glauben verankert als Mittler zwischen Diesseits und Jenseits, ihnen wird eine Wunderwirkung zugeschrieben.
Wichtigste Techniken sind im 6. Jahrhundert die Enkaustik, seit dem 7. Jahrhundert die Temperamalerei auf Holz, ferner Mosaiksetzerei, Schnitzerei in Holz und Elfenbein. Die zum Kuss ausgestellten Ikonen wurden häufig an bestimmten Stellen mit verzierten Silberblechen beschlagen und so geschützt. Motive der Ikonenmalerei sind besonders Christusbilder und Heiligenporträts.
Foto einer Frau, die eine Tablette zum Mund führt
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Schildkröte, Meer, schwimmend
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