Lexikon
Jamaika
Kolonialzeit
Als Christoph Kolumbus 1494 Jamaika erreichte, lebten dort etwa 60 000 Auruaken-Indianer. Für die spanischen Kolonialmacht (ab 1509) hatte die Insel keine große Bedeutung. Erst die Briten machten sie nach 1655 zum Zentrum des Sklavenhandels und zu einer der wichtigsten Zuckerkolonien. Mit der Aufhebung der Sklaverei im 19. Jahrhundert und dem Vordringen des brasilianischen Zuckerrohrs geriet der Zuckerrohranbau in eine Krise. Als Reaktion auf eine soziale Rebellion schränkte London 1866 die seit 1662 bestehenden Autonomierechte ein. Jamaika bekam den Status einer Kronkolonie. 1944 erhielt Jamaika innere Selbstverwaltung.
Wissenschaft
Die Kieselalge als Bioinspiration
Wie groß das Potenzial der Diatomeen ist, demonstrieren drei Forschende aus den Bereichen der Photonik, Bionik und Biologie. von TAMARA WORZEWSKI Kieselalgen bilden als Hauptbestandteil des Meeresphytoplanktons nicht nur die Basis mariner Nahrungsnetze, sondern wir verdanken ihnen auch eine gute Portion unserer Atemluft. Die...
Wissenschaft
Im Insekten-Labor
Insekten können uns mehr nützen, aber auch mehr schaden, als gemeinhin angenommen wird. Das zu erforschen und neue Lösungen zum Wohl des Menschen zu entwickeln, ist das Ziel eines noch jungen Wissenschaftszweigs, der Gelben Biotechnologie. von MONIKA OFFENBERGER Der Evolutionsbiologe John Burdon Sanderson Haldane scherzte einst „...