Lexikon
Jamaika
Wirtschaft und Verkehr
Die hohe Staatsverschuldung und die negative Handelsbilanz belasten die Wirtschaftsentwicklung Jamaikas. Auch das seit 2000 anhaltende moderate Wirtschaftswachstum konnte die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung bislang nicht deutlich verringern.
Da die heimische Landwirtschaft den nationalen Bedarf nicht decken kann, müssen Nahrungsmittel importiert werden. Für den Export werden auf Großplantagen Bananen und Zuckerrohr, in den Blue Mountains auch Kaffee angebaut. Den größten Exportwert hat jedoch das Halbfertigprodukt Alumina, gewonnen aus den reichen Bauxitvorkommen. Die schwach entwickelte Industrie produziert in erster Linie Nahrungsmittel und Textilien.
Fast zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts werden im Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Hauptdevisenquelle sind die Überweisungen der im Ausland lebenden Jamaikaner und der Tourismus. Zwei Drittel der jährlich etwa 2,5 Mio. Touristen kommen aus den USA, viele als Kreuzfahrttouristen.
Das Straßennetz ist gut ausgebaut, eine Küstenstraße führt rund um die Insel. Die größtenteils private Eisenbahn dient auch dem Abtransport von Bauxit.
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