Lexikon

Kạrlsruhe

baden-württembergische Stadt in der Oberrheinischen Tiefebene, Hauptstadt des Regierungsbezirks Karlsruhe, 289 000 Einwohner; seit 1715 planmäßig angelegtes fächerförmiges Stadtbild mit Schloss und Parkanlagen im Zentrum; Universität, Hochschulen und Forschungsinstitute, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Forschungszentrum Karlsruhe Technik und Umwelt; Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht; badisches Landesmuseum, Kunsthalle, badisches Staatstheater; Marktplatz mit Pyramide (Wahrzeichen der Stadt), ehemaliges Großherzogliches Schloss (18. Jahrhundert), St. Stephans-Kirche, Stadtkirche (beide Anfang 19. Jahrhundert), Rathaus; Schauplatz der Bundesgartenschau 1967; Messe- und Kongressstadt; Finanzwirtschaft, Informationstechnologie, Druckereien, Münzprägestätte, Papier-, Maschinen-, Reifen- und Nahrungsmittelindustrie, elektrotechnische und pharmazeutische Industrie, zwei Ölraffinerien; durch Stichkanal mit dem Rhein verbunden (Güterumschlag im Hafen 2007: 6,4 Mio t). – Landkreis Karlsruhe: 1085 km2, 432 000 Einwohner.
Karlsruhe: Stadtwappen
Stadtwappen

Geschichte

Gegründet 1715 durch Markgraf Karl (III.) Wilhelm von Baden-Durlach (* 1679, † 1738), Residenz bzw. Hauptstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach, der vereinigten Markgrafschaft (1771), des Kurfürstentums (1803), Großherzogtums (1806), Freistaats (1918) und Gaues (1933) Baden.
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