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Khmer

Kmer; Khamen; Kambodschaner
hinterindisches Volk mit Mon-Khmer-Sprache in Kambodscha (10 Mio. Angehörige), Thailand und Vietnam. Die Khmer sind vornehmlich Reisbauern und Fischer, ihre Religion ist der Buddhismus. Die Khmer gründeten im 3. Jahrhundert n. Chr. ein Reich und unterwarfen nach 600 das Reich Funan. Ihr Reich erstreckte sich im 11. Jahrhundert über den ganzen Süden Hinterindiens bis zur Malaiischen Halbinsel, wurde aber von den Cham, den Thai und den Vietnamesen von Norden her im 14. Jahrhundert mehr und mehr reduziert. Die Khmer entwickelten eine eigene Kunst und Literatur; sie hinterließen bedeutende Kunstwerke in Angkor (11.12. Jahrhundert).
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Angkor: Panorama
Blick auf Angkor
In Angkor schufen Handwerker mitten im Dschungel die an berühmten Baudenkmälern reiche Residenzstadt des Khmer-Reiches.

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