Lexikon
langobạrdisches Recht
älteste Aufzeichnung im Edictum Rothari, 643 von König Rothari erlassenes Gesetzbuch, das spätere Könige ergänzten (Liutprand 712–744). In der Rechtsschule von Pavia entstand um 1054 der sog. Liber Papiensis (2. Hälfte 11. Jahrhundert systematisch geordnet als Lombarda), eine im Unterricht verwendete Sammlung des langobardischen Rechts, aktualisiert durch königliche Gesetze von Karl dem Großen bis Heinrich III. Große Bedeutung erlangte das Langobardische Lehnsrecht der Libri Feudorum, die in das Corpus juris civilis eingefügt wurden. Durch die wissenschaftliche Bearbeitung in der Schule von Pavia erlangte das langobardische Recht eine zeitlich wie räumlich weit über die langobardische Herrschaft in Italien hinausreichende Bedeutung.
Wissenschaft
Niedrige Flusspegel gefährden Fische(r) im Mittelmeer
Wegen des Klimawandels führen die Flüsse Europas bereits jetzt immer weniger Wasser. Dadurch gelangt auch weniger Süßwassernachschub ins Mittelmeer. Würde sich diese Lage zuspitzen und die Erde weiter erwärmen, hätte das verheerende Folgen für Fische und andere Meereslebewesen sowie deren Ökosysteme, wie nun eine Studie zeigt....
Wissenschaft
Gefühlte Zeit
Wie Gehirn und Körper unser Zeitempfinden hervorbringen. Von Tobias Hürter Eine halbe Stunde in der S-Bahn, müde und hungrig nach der Arbeit: eine gefühlte Ewigkeit. Eine halbe Stunde in der S-Bahn, ausgeschlafen und mit einer spannenden Lektüre in der Hand: Die Zeit rast. Nur nicht die Haltestelle verpassen. Das Zeitgefühl ist...