Lexikon
Liechtenstein
Moderner Staat mit internationalen Ambitionen
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges lehnte sich Liechtenstein eng an die Schweiz an (1923 Abschluss eines Zollvertrages). 1921 gab sich das Fürstentum eine parlamentarische Verfassung. Unter dem seit 1938 regierenden Fürsten Franz Joseph II. erlebte Liechtenstein nach dem 2. Weltkrieg einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. 1989 wurde sein Sohn Hans-Adam II. Staatsoberhaupt. Er führte das Land 1990 zur UNO-Mitgliedschaft. 1995 schloss es sich auch dem Europäischen Wirtschaftsraum und der WTO an. 2003 stimmte die Bevölkerung nach jahrelangem Streit Verfassungsänderungen zu, welche die Kompetenzen des Monarchen erheblich ausweiteten. 2004 übertrug der Fürst seine Hoheitsrechte auf den Erbprinzen Alois, blieb aber weiterhin Staatsoberhaupt.
- Einleitung
- Natur und Klima
- Bevölkerung
- Staat und Politik
- Wirtschaft und Verkehr
- Geschichte
- Der Weg zur Souveränität
- Moderner Staat mit internationalen Ambitionen
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