Lexikon

Lippen

[
lateinisch Labia, Singular das Labium
]
in der tierischen Anatomie im weiteren Sinne paarige, spaltförmige Körperöffnungen begrenzende Hautfalten oder -säume; im engeren Sinne beim Menschen die Lippen des Mundes, deren Kern von einem ringförmigen Schließmuskel gebildet wird. Sie sind außen von Haut, innen von einer Übergangsdeckzellenschicht zur Mundschleimhaut überzogen. Bei Insekten sind die Lippen Teile der Mundwerkzeuge; die Oberlippe ist eine Hautfalte des Kopfes, die Unterlippe die verwachsene Basis der zweiten Maxillen.
Hundeschädel
Wissenschaft

Hunde-Vielfalt schon Jahrtausende vor moderner Zucht

Rein äußerlich haben Pudel, Mops und Co. nicht mehr viel mit ihren wilden Verwandten, den Wölfen, gemeinsam. Heutige Hunderassen verdanken ihr Erscheinungsbild der intensiven Zucht durch den Menschen. Doch anders als bisher angenommen sind die Ursprünge der enormen Vielfalt der Hunde schon deutlich älter als moderne...

Fledermaus fliegt vor dunklem Hintergrund, umgeben von Blättern.
Wissenschaft

Schalltrichter und Fuchsgesichter

Wie ihre unterschiedlichen Evolutionswege Fledermäusen und Flughunden ins Gesicht geschrieben sind. Von RALF STORK Unter den Säugetieren ist die Gruppe der Fledermäuse einzigartig. Da ist die Sache mit dem Fliegen, klar. Das können Primaten, Nagetiere, Unpaarhufer und all die anderen nicht. Aber rein äußerlich betrachtet sind es...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch