Lexikon

Lippen

[
lateinisch Labia, Singular das Labium
]
in der tierischen Anatomie im weiteren Sinne paarige, spaltförmige Körperöffnungen begrenzende Hautfalten oder -säume; im engeren Sinne beim Menschen die Lippen des Mundes, deren Kern von einem ringförmigen Schließmuskel gebildet wird. Sie sind außen von Haut, innen von einer Übergangsdeckzellenschicht zur Mundschleimhaut überzogen. – Bei Insekten sind die Lippen Teile der Mundwerkzeuge; die Oberlippe ist eine Hautfalte des Kopfes, die Unterlippe die verwachsene Basis der zweiten Maxillen.
T-Zelle
Wissenschaft

Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen

Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...

Wissenschaft

Schmilzt die Finsternis?

Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon