Gesundheit A-Z
Missbildung
vorgeburtliche Störung der Organbildung oder Organausreifung, die isoliert oder im Rahmen eines Syndroms auftritt und bereits bei Geburt äußerlich erkennbar sein kann (z. B. Fallot-Tetralogie) oder sich erst später manifestiert (z. B. ein leichter Herzfehler). Viele Missbildungen sind chirurgisch korrigierbar (z. B. Lippenspalte, Analatresie), bei anderen ist das Neugeborene nicht lebensfähig. Aus der Art der Missbildung lässt sich auf den Zeitpunkt der Störung in der Embryonal- oder Fetalentwicklung schließen. Missbildungen entstehen auf verschiedene Weise (genetisch, durch Abschnürung mit Amnionfäden, teratogene Substanzen, Virusinfektionen, ionisierende Strahlung), meist findet sich jedoch keine Ursache. Auch Thalidomid-Embryopathie.
Wissenschaft
Gefälschte Abgaswerte
Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...
Wissenschaft
E-Nasen
Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln. von TIM SCHRÖDER Wenn Frühchen eines nicht vertragen, dann ist es Stress. Ihr Körper ist weit weniger entwickelt als der von Kindern,...