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löten
Löten
Löten
verschiedene Lötverfahren
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zwei Werkstücke aus gleichem oder verschiedenem Metall durch ein geschmolzenes metallisches Bindemittel (Lot) verbinden, dessen Schmelztemperatur unterhalb der der zu verbindenden Metalle liegt.
Weichlot (Schnelllot, Weißlot, Zinnlot [Lötzinn]), eine Legierung aus Blei und Zinn, schmilzt bei 183–325 °C; es wird bei Bau- und Klempnerarbeiten zur Verbindung von Zink-, Weiß- und Messingblechen sowie bei der Montage von elektronischen Geräten (zur Herstellung von leitenden Verbindungen) verarbeitet. Lot und Werkstück werden mit dem Lötkolben erwärmt. Dieser besteht aus einem Kupferkopf (guter Wärmeleiter) verschiedener Größe mit Halter und ist als Flachkolben oder Spitzkolben ausgebildet. Er wird mit einem Lötgebläse oder elektrisch durch eine Heizspirale erwärmt. Auch mit einem Lötbrenner kann das Material geschmolzen werden. Dieser verbrennt vergastes Benzin in einer heißen Stichflamme. Flammenlötung muss z. B. bei Bleilot (25% Zinn, 75% Blei) angewendet werden. Beim Löten werden auf die Lötstellen Fluss- bzw. Reinigungsmittel aufgetragen (z. B. Lötwasser, durch Auflösen von Zink in Salzsäure hergestellt) zur Beseitigung der Oxide an der Lötstelle.
Hartlot (Schlaglot, Strenglot) ist eine Legierung aus 41–86% Kupfer, 13–56% Zink, Rest Silicium (Schmelzpunkt: 710–1083 °C). Es wird in Körnern oder Stangen unter Zusatz von Flussmitteln geliefert und zur Verbindung von Kupfer-, Stahl- und Gusseisenwerkstücken, die mechanisch beansprucht werden, verwendet.
Für Sonderzwecke gibt es weitere Speziallotarten, z. B. Gold- oder Silberlot. – Neben den erwähnten Verfahren wird Induktionslöten als Weich- und Hartlöten angewandt: die Lötstelle wird durch eine Heizschleife erwärmt. Beim Tauchlöten werden bereits in Lötstellung fixierte Werkstücke in einem Lötbad weich oder hart gelötet.
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