Lexikon

magnetokalrischer Effekt

eine Temperaturänderung, die infolge einer Änderung der Magnetisierung eines Körpers auftritt; Verminderung der Magnetisierung führt meist zu Abkühlung. Der magnetokalorische Effekt wird vor allem bei paramagnetischen Stoffen bei sehr tiefen Temperaturen beobachtet und zur Erzeugung von Temperaturen unter 1 K durch die sog. magnetische Kühlung ausgenutzt: Ein paramagnetisches Salz wird isotherm durch ein starkes Magnetfeld bei sehr tiefen Temperaturen magnetisiert. Nach Abführen der dabei entstehenden Magnetisierungswärme wird das äußere Magnetfeld abgeschaltet, wobei infolge der Entmagnetisierung des Stoffes die Temperatur unter den Ausgangswert sinkt.
Jupiter, Mond, Planeten
Wissenschaft

Feuer und Eis auf Europa

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Bronzezeit, Attila
Wissenschaft

Ein Hügel für Attila?

Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...

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