Lexikon

magnetokalrischer Effekt

eine Temperaturänderung, die infolge einer Änderung der Magnetisierung eines Körpers auftritt; Verminderung der Magnetisierung führt meist zu Abkühlung. Der magnetokalorische Effekt wird vor allem bei paramagnetischen Stoffen bei sehr tiefen Temperaturen beobachtet und zur Erzeugung von Temperaturen unter 1 K durch die sog. magnetische Kühlung ausgenutzt: Ein paramagnetisches Salz wird isotherm durch ein starkes Magnetfeld bei sehr tiefen Temperaturen magnetisiert. Nach Abführen der dabei entstehenden Magnetisierungswärme wird das äußere Magnetfeld abgeschaltet, wobei infolge der Entmagnetisierung des Stoffes die Temperatur unter den Ausgangswert sinkt.
Wissenschaft

Rostiges Zeichen der Erwärmung

Aus klarem Wasser wird eine orangefarbene Suppe: Forscher berichten über eine intensive Verfärbung zahlreicher Bäche und Flüsse in Alaska. Ihre Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es sich um eine Folge des Auftauens des Permafrosts handelt: Mineralien werden aus dem Untergrund gelöst, die zur Freisetzung von Metallen...

Archaeopteryx
Wissenschaft

Die Eroberung des Himmels

Wie Insekten, Vögel und Fledermäuse das Fliegen lernten – und welche Vorteile sie aus dem Vorstoß in neue Gefilde zogen. Von RALF STORK Im Laufe der Zeit hat die Evolution ein paar fundamentale Grenzen verschoben. Als erste, unübertroffen, die Entstehung des Lebens selbst: Erst gab es nichts außer ein paar Aminosäuren und...

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