Lexikon

Marinische Heeresreform

die 107 v. Chr. von dem röm. Konsul Gaius Marius durchgeführten Maßnahmen zur Reorganisation der Heeresstruktur u. des Exerzierreglements. M. führte u. a. den Legionsadler ein. Besondere Bedeutung bekam die Reform durch die erstmalige breite Zulassung besitzloser röm. Bürger, sog. Proletarier, zum Dienst in der röm. Legion. Damit entstanden die Voraussetzungen für ein besonderes Verhältnis (sog. Heeresklientel) zwischen Soldaten u. Heerführer, der für die Versorgung seiner Veteranen zu sorgen hatte, u. damit für die Entwicklung zum Berufsheer der Kaiserzeit.
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