Lexikon

Mtscherlich

Margarete, deutsche Psychoanalytikerin, * 17. 7. 1917 Gravenstein, Dänemark,  12. 6. 2012 Frankfurt am Main; etablierte nach dem Zweiten Weltkrieg erneut die Psychoanalyse in Deutschland; trat seit den 1970er Jahren zusammen mit Alice Schwarzer für die Rechte der Frau ein und veröffentlichte sozialpsychologische Werke zusammen mit ihrem Mann Alexander Mitscherlich („Die Unfähigkeit zu trauern“ 1967); in weiteren Büchern konzentrierte sie sich v. a. auf Probleme der Geschlechterrollen („Männer zehn exemplarische Geschichten“ 1980, zusammen mit H. Dierichs) und die Frau in der Gesellschaft („Die Zukunft ist weiblich“ 1987; „Über die Mühsal der Emanzipation“ 1994).
Alien_computer._Artwork_of_a_hypothetical_alien_life_form_in_the_shape_of_an_intelligent_computer_orbiting_a_parent_star.
Wissenschaft

Neutrinos von den Nachbarn

Geisterteilchen und Gravitationswellen: Sind sie die Signalträger und Uhren von Superzivilisationen? von RÜDIGER VAAS Es ist kein Zufall, dass die Suche nach außerirdischen Intelligenzen (SETI) im Bereich der elektromagnetischen Strahlung begann. Denn auch eine Fahndung nach dem ganz Fremden setzt ein Vorstellungsvermögen von dem...

Genetik
Wissenschaft

Denisova-Erbgut könnte Besiedlung Amerikas erleichtert haben

Als die Vorfahren der heutigen amerikanischen Ureinwohner vor vielen tausend Jahren erstmals den neuen Kontinent besiedelten, könnte ihnen eine frühmenschliche Genvariante geholfen haben. Eine Studie zeigt, dass das Immun-Gen MUC19 bei vielen Menschen mit indigener amerikanischer Abstammung in einer Variante vorliegt, die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon