Lexikon

Mtscherlich

Alexander, deutscher Mediziner und Psychologe, * 20. 9. 1908 München,  26. 6. 1982 Frankfurt am Main; Leiter des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt; durch sozialkritische Arbeiten und als einer der Initiatoren der Friedensforschung bekannt geworden; erhielt zusammen mit seiner Frau Margarete Mitscherlich 1969 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels; Hauptwerke: „Vom Ursprung der Sucht“ 1947; „Freiheit und Unfreiheit in der Krankheit“ 1948; „Die Krankheiten der Gesellschaft und die psychosomatische Medizin“ 1957; „Medizin ohne Menschlichkeit“ 1960; „Auf dem Wege zur vaterlosen Gesellschaft“ 1963; „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“ 1965; „Krankheit als Konflikt“ 1967; „Die Unfähigkeit zu trauern“ 1967; „Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität“ 1969; „Sigmund Freud. Versuch, die Welt besser zu verstehen“ 1970; „Ein Leben für die Psychoanalyse“ 1980.
xxScience_Photo_Library-11887303-HighRes_(2).jpg
Wissenschaft

Urprall statt Urknall?

Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...

Shishania-Stacheln
Wissenschaft

Rätselhaftes Fossil neu interpretiert

Je älter ein Fossil ist, desto schwieriger gestaltet sich seine Zuordnung. Gelegentlich müssen frühere Annahmen revidiert werden, wenn neue Fundstücke widersprechende Informationen enthüllen. Eine Studie zeigt nun, dass die rund 500 Millionen Jahre alten Fossilien eines sackartigen, stacheligen Tieres namens Shishania aculeata...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon