Lexikon
Neoklạssik
Bezeichnung für den Rückgriff auf Satztechniken des 17. und 18. Jahrhunderts in der Neuen Musik zwischen etwa 1920 und 1960. Der Begriff vereint höchst unterschiedliche Werke, die alte Kompositionstechniken als Absicherung gegen die Vagheit der Musik des späten 19. Jahrhunderts benutzen. Neoklassik ist kein einheitlicher Stil und ästhetisch umstritten, weil er musikalisches Material aus seinem Kontext bisweilen willkürlich herausreißt. Zu den bedeutenden Komponisten der Neoklassik zählen Igor Strawinsky, Paul Hindemith und die Gruppe Les Six.
Wissenschaft
Neue Einblicke in supraleitendes Graphen
Graphen ist ein einlagiges Kohlenstoffmaterial, das einige besondere Eigenschaften aufweist – es wird beispielsweise unter bestimmten Bedingungen supraleitend. Wie diese widerstandslose Stromleitung beim Graphen zustande kommt, haben Wissenschaftler nun erstmals aufgedeckt. Die neuen Erkenntnisse könnten die praktische Nutzung...
Wissenschaft
Heiße Spuren
Materialien, die zugleich fest und flüssig sein können, überraschend heilsame Protein-Moleküle – und vielleicht auch Supraleiter, die elektrischen Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten: Erkenntnisse aus Quantensimulationen bringen Bewegung in viele Bereiche der Forschung. von RALF BUTSCHER Fest, flüssig und gasförmig: Das...