Lexikon
Neoklạssik
Bezeichnung für den Rückgriff auf Satztechniken des 17. und 18. Jahrhunderts in der Neuen Musik zwischen etwa 1920 und 1960. Der Begriff vereint höchst unterschiedliche Werke, die alte Kompositionstechniken als Absicherung gegen die Vagheit der Musik des späten 19. Jahrhunderts benutzen. Neoklassik ist kein einheitlicher Stil und ästhetisch umstritten, weil er musikalisches Material aus seinem Kontext bisweilen willkürlich herausreißt. Zu den bedeutenden Komponisten der Neoklassik zählen Igor Strawinsky, Paul Hindemith und die Gruppe Les Six.
Wissenschaft
Fördern Perowskit-Solarzellen das Pflanzenwachstum?
Halbtransparente Perowskit-Solarzellen können eine Lösung für die landwirtschaftliche Photovoltaiknutzung sein: Sie wandeln Sonnenlicht effizient in Elektrizität um und lassen gleichzeitig Licht für das Pflanzenwachstum durch. Dadurch lassen sich Flächen doppelt nutzen, ohne dass die Energiegewinnung in Konkurrenz zur...
Wissenschaft
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Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...