Lexikon
Neue Wilde
Junge Wildeeine um 1980 vor allem in Deutschland aufgekommene Richtung der
Malerei, die sich radikal von der bisherigen, als zu intellektuell empfundenen
Avantgarde lossagt. Hauptmerkmale der meist großformatigen Bilder sind
schwungvoller, aber wenig differenzierter Pinselstrich, grelle Farbigkeit und bewusste
Mehrdeutigkeit. Die Bildinhalte kreisen meist um elementare Empfindungen wie
Angst und Sexualität. Die bekanntesten Vertreter der Neuen Wilden sind
im deutschen Sprachraum: H. P. Adamski, E. Bach,
P. Bömmels, W. Dahn, G. Dokoupil,
R. Fetting, G. Kever, H. Middendorf, Salomé. Ähnliche Tendenzen verfechten in Italien die Protagonisten
der Rätselkunst „Arte Cifra“: S. Chia, F. Clemente, E. Cucchi und M. Paladino.
Wissenschaft
Das Arsenal der Cyberkriminellen
Cyberattacken auf IT-Systeme gehören inzwischen zum Alltag. Die Angriffe werden immer ausgefeilter. Gegenmaßnahmen, mit denen sich die Situation fundamental verbessern ließe, sind kurzfristig kaum zu erwarten. von MICHAEL VOGEL Als es endlich auffiel, war es schon zu spät. Rund 18.000 Einrichtungen hatten sich 2020 über ein...
Wissenschaft
Dauerläufer Mensch
Warum Menschen viel ausdauernder sind als andere Säugetiere und wie es dazu kam, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Geht es um das maximale Fortbewegungstempo, sind Menschen größeren Säugetieren hoffnungslos unterlegen. Pferde schaffen 70 und Geparden sogar 110 Kilometer pro Stunde. Geradezu kümmerlich sind da die maximal 44 des...
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