Lexikon

Neue Wilde

Junge Wilde
eine um 1980 vor allem in Deutschland aufgekommene Richtung der Malerei, die sich radikal von der bisherigen, als zu intellektuell empfundenen Avantgarde lossagt. Hauptmerkmale der meist großformatigen Bilder sind schwungvoller, aber wenig differenzierter Pinselstrich, grelle Farbigkeit und bewusste Mehrdeutigkeit. Die Bildinhalte kreisen meist um elementare Empfindungen wie Angst und Sexualität. Die bekanntesten Vertreter der Neuen Wilden sind im deutschen Sprachraum: H. P. Adamski, E. Bach, P. Bömmels, W. Dahn, G. Dokoupil, R. Fetting, G. Kever, H. Middendorf, Salomé. Ähnliche Tendenzen verfechten in Italien die Protagonisten der Rätselkunst „Arte Cifra“: S. Chia, F. Clemente, E. Cucchi und M. Paladino.
Wissenschaft

Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas

Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...

Erde, Mars
Wissenschaft

Apollo-Projekt zum Mars

NASA und ESA wollen bald die ersten Bodenproben vom Mars zur Erde bringen. Das Projekt mit mehreren automatischen Sonden ist eines der ambitioniertesten Unternehmen der Raumfahrt überhaupt. von THORSTEN DAMBECK Der erste Meteorit Ägyptens war ein Sonderling. Augenzeugen berichteten, wie der Stein aus dem All eine weiße Rauchspur...

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