Lexikon
Neue Wilde
Junge Wildeeine um 1980 vor allem in Deutschland aufgekommene Richtung der
Malerei, die sich radikal von der bisherigen, als zu intellektuell empfundenen
Avantgarde lossagt. Hauptmerkmale der meist großformatigen Bilder sind
schwungvoller, aber wenig differenzierter Pinselstrich, grelle Farbigkeit und bewusste
Mehrdeutigkeit. Die Bildinhalte kreisen meist um elementare Empfindungen wie
Angst und Sexualität. Die bekanntesten Vertreter der Neuen Wilden sind
im deutschen Sprachraum: H. P. Adamski, E. Bach,
P. Bömmels, W. Dahn, G. Dokoupil,
R. Fetting, G. Kever, H. Middendorf, Salomé. Ähnliche Tendenzen verfechten in Italien die Protagonisten
der Rätselkunst „Arte Cifra“: S. Chia, F. Clemente, E. Cucchi und M. Paladino.
Wissenschaft
Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt
Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...
Wissenschaft
Die verschollenen Schwestern
Die Sonne entstand einst zusammen mit anderen Sternen in einem Sternhaufen. Doch wo sind diese stellaren Geschwister geblieben? von THORSTEN DAMBECK Wüst und leer sei es gewesen und außerdem finster. So soll es der Bibel zufolge zu Anbeginn der Erde gewesen sein. Doch bekanntlich sollte man Bibeltexte nicht allzu wörtlich nehmen...
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