Lexikon
New Criticism
[nju: ˈkritisizm; englisch, Neue Kritik]
Bezeichnung für eine Kritikergruppe, die seit etwa 1930 bis in die 1940er Jahre, vornehmlich in den USA und England, rein formalästhetische Literaturkritik betrieb, beeinflusst von S. T. Coleridge, I. A. Richards, dem Positivismus und Formalismus. Dichterische Formsprache und ihre tragenden Elemente, das autonome literarische Kunstwerk als Wortgefüge stehen im Mittelpunkt; vermieden wird jede ideologische und philosophische Ausdeutung. Hauptvertreter: R. Wellek, J. C. Ransom, A. Tate, C. Brooks, S. E. Hyman, R. P. Warren, W. Epsom.
Wissenschaft
Den Weißen Hai entthront
Seit Steven Spielbergs Film in den 1970er-Jahren gilt der Weiße Hai als Schrecken der Meere: grausam, gefährlich, übermächtig. Doch nun ist er selbst zum Gejagten geworden. von BETTINA WURCHE Weiße Haie sind nicht mehr die Top-Prädatoren vor der südafrikanischen Küste. Sie sind nun selbst die Gejagten – von Schwertwalen, die es...
Wissenschaft
Ausweg aus der Antibiotika-Krise
Gegen viele Bakterien hilft kein Antibiotikum mehr. Doch Phagen können solche Bakterien töten. Nach einer langen Pause nimmt die Phagenforschung jetzt wieder Fahrt auf. von YasMin Appelhans Als das Telefon klingelt, ist Steffanie Strathdee ausnahmsweise nicht bei ihrem Mann im Krankenhaus. Dabei wacht sie seit Wochen fast ständig...