Lexikon
New Criticism
[nju: ˈkritisizm; englisch, Neue Kritik]
Bezeichnung für eine Kritikergruppe, die seit etwa 1930 bis in die 1940er Jahre, vornehmlich in den USA und England, rein formalästhetische Literaturkritik betrieb, beeinflusst von S. T. Coleridge, I. A. Richards, dem Positivismus und Formalismus. Dichterische Formsprache und ihre tragenden Elemente, das autonome literarische Kunstwerk als Wortgefüge stehen im Mittelpunkt; vermieden wird jede ideologische und philosophische Ausdeutung. Hauptvertreter: R. Wellek, J. C. Ransom, A. Tate, C. Brooks, S. E. Hyman, R. P. Warren, W. Epsom.
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...
Wissenschaft
Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht
Mindestens 16 verschiedene Typen an Nervenzellen kommen in unserer Haut vor. Zusammen bilden sie den menschlichen Tast-, Temperatur- und Schmerzsinn. Doch entgegen der bisherigen Annahme ist nicht ein spezialisierter Zelltyp für Schmerz und ein anderer für Berührungen, Kälte oder Hitze verantwortlich – vielmehr reagieren die...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Bedrohliche Pilze
Tragbarer Sensor überwacht Flüssigkeitshaushalt
Eine neue Art des Magnetismus
Schädlicher Putzmittelwahn
Schneller im Kopf
Das Leben vermessen