Lexikon

Ọ̈dipuskomplx

[
der
]
die ins Unterbewusste verdrängte Neigung des Sohns zur Mutter oder der Tochter zum Vater sowie der Wunsch, den gleichgeschlechtlichen Elternteil zu beseitigen. Der von S. Freud in die Psychoanalyse eingeführte Begriff knüpft an die griechische Sage von Ödipus an. Die ödipale Phase ist nach Freud ein allgemeiner Entwicklungsabschnitt im menschlichen Leben (etwa 3.5. Lebensjahr). Werden die libidinösen Beziehungen nur unzureichend bewältigt, kann der Ödipuskomplex die Ursache für spätere Neurosen sein.
Psychoanalyse: Sigmund Freud
Sigmund Freud
Der österreichischer Psychiater Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse.
Schneeball Erde
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Urzeitlicher Entwicklungsschub der Eukaryoten

Vor etwa 1,8 Milliarden Jahren entstanden die ersten Organismen mit Zellkern, die Eukaryoten. Wie ihre frühe Entwicklung verlief, war allerdings bislang weitgehend unklar. Anhand einer umfassenden Analyse der verfügbaren Fossilien haben Forschende nun ein Diagramm des Lebens erstellt, das für fast zwei Milliarden Jahre zeigt, wie...

Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
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Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

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