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Ọ̈dipuskomplx

[
der
]
die ins Unterbewusste verdrängte Neigung des Sohns zur Mutter oder der Tochter zum Vater sowie der Wunsch, den gleichgeschlechtlichen Elternteil zu beseitigen. Der von S. Freud in die Psychoanalyse eingeführte Begriff knüpft an die griechische Sage von Ödipus an. Die ödipale Phase ist nach Freud ein allgemeiner Entwicklungsabschnitt im menschlichen Leben (etwa 3.5. Lebensjahr). Werden die libidinösen Beziehungen nur unzureichend bewältigt, kann der Ödipuskomplex die Ursache für spätere Neurosen sein.
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Der österreichischer Psychiater Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse.
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