Lexikon
Ọ̈dipus
[
griechisch Oidipous, „Schwellfuß“
]in der griechischen Sage Sohn des Thebanerkönigs Laios und der Iokaste; als Säugling ausgesetzt, weil ein Orakelspruch in ihm den künftigen Mörder seines Vaters verkündet hatte. Von Hirten gerettet und an einem fremden Königshof aufgezogen, erschlug er auf einer Wanderung ahnungslos den ihm unbekannten Vater, rettete Theben von der Sphinx, indem er ihre Rätsel löste, und erhielt zur Belohnung die Hand seiner ihm unbekannten Mutter Iokaste und die thebanische Königswürde. Als dort eine Pest ausbrach und Ödipus das delphische Orakel befragte, erfuhr er die Wahrheit, blendete sich und ging, von der Tochter Antigone begleitet, in die Fremde; er starb auf dem Hügel Kolonos im Eumenidenhain. – Sophokles behandelte den Ödipus-Stoff in 2 Tragödien; neuere Bearbeitungen von P. Corneille, Voltaire, H. von Hofmannsthal, A. Gide, J. Cocteau.
Wissenschaft
Eine eiskalte Gemeinschaft
Archäologische und biologische Forschungsergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die frühe Entwicklung der Beziehung zwischen Menschen und domestizierten Rentieren. von BETTINA WURCHE Das samtig-weiche Maul des Rentiers berührt sanft meine ausgestreckte Hand – blitzschnell verschwinden die angebotenen „Leckerli“. Die Zähne des...
Wissenschaft
Jäger und Sammler erreichten Malta schon vor 8500 Jahren
Malta zählt zu den abgelegensten Inseln des Mittelmeers. Rund 100 Kilometer offene See trennen die Insel von der Küste Siziliens. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Menschen frühestens ab der Jungsteinzeit technisch in der Lage waren, Malta auf dem Seeweg zu erreichen. Doch neue archäologische Funde widerlegen dies....
Weitere Artikel aus dem Kalender
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Ozeane als Quelle des Lebens
Testfall Sonnensystem
Kampf den Kopfschmerzen
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Verspielt
Mit Hirn und Herz