Lexikon

Ostfranken

Ostfrankenreich; ostfränkisches Reich
erstmals 833 von Ludwig dem Deutschen benutzte Bezeichnung (lateinisch Francia orientalis) für seinen Herrschaftsbereich im östlichen Teil des karolingischen Frankenreichs, der auch sprachlich bereits abgehoben (Straßburger Eide) 843 durch den Teilungsvertrag von Verdun abgetrennt, durch die Verträge von Meersen (870) und Ribémont (880) vergrößert, schließlich zum deutschen Reich wurde. Die Westgrenze Ostfrankens, ungefähr der germanisch-romanischen Sprachscheide entsprechend, bildete für das gesamte Mittelalter die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich (Deutschland, Geschichte).
Waldkräuter
Wissenschaft

Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts

In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...

Wissenschaft

Warum das Wollnashorn verschwand

Was geschah mit den gehörnten Zottel-Kolossen? Eine Studie wirft neues Licht auf die Ursachen des Aussterbens der Wollnashörner am Ende der letzten Eiszeit. Die Rekonstruktion ihrer Populationsgeschichte legt nahe, dass eine Kombination aus klimabedingter Lebensraumfragmentierung und geringer, aber anhaltender Bejagung durch den...

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