Lexikon
ottọnische Kunst
Baukunst
In den meisten Bischofsstädten (Lüttich, Paderborn, Worms, Mainz, Augsburg, Magdeburg, Merseburg, Hildesheim, Trier) entstanden um die Jahrtausendwende großartige Domneubauten. In der Vierung schieden 4 gleich hohe Bögen ein quadratisches Zentrum aus, das die Grundmaße für Mittel- und Querschiff lieferte und infolge der Überhöhung durch den Vierungsturm auch im Außenbau dominierte. Um diese Mitte ordneten sich die Baukörper. Ein Höchstmaß an Geschlossenheit zeigt St. Michael in Hildesheim. In Zentralbauten (Ottmarsheim, Nimwegen, Lüttich) und einem frühen Hallenbau (Paderborn, Bartholomäuskapelle, um 1017) bereitete die ottonische Baukunst den totalen Gewölbebau vor.
Wissenschaft
Gesichtstemperatur könnte biologisches Alter verraten
Kalte Nase, warme Wangen: Diese Merkmale deuten einer Studie zufolge auf ein höheres biologisches Alter hin. Mit Hilfe eines KI-Modells haben Forschende Wärmebildaufnahmen der Gesichter von mehr als 2800 Personen ausgewertet und festgestellt, dass die Temperaturmuster im Gesicht nicht nur altersabhängig sind, sondern auch...
Wissenschaft
Atomkern fotografiert
Ein schwer zu beobachtender Gammazerfall enthüllt Details über die Gestalt von Atomkernen. von DIRK EIDEMÜLLER Üblicherweise stellt man sich Atomkerne kugelrund vor. Aber einige Atomkerne sind ein wenig wie ein Diskus oder Rugbyball verformt. Allerdings sind die Kerne so winzig, dass es schwierig ist, genauere Aussagen über ihre...