Lexikon
ottọnische Kunst
Baukunst
In den meisten Bischofsstädten (Lüttich, Paderborn, Worms, Mainz, Augsburg, Magdeburg, Merseburg, Hildesheim, Trier) entstanden um die Jahrtausendwende großartige Domneubauten. In der Vierung schieden 4 gleich hohe Bögen ein quadratisches Zentrum aus, das die Grundmaße für Mittel- und Querschiff lieferte und infolge der Überhöhung durch den Vierungsturm auch im Außenbau dominierte. Um diese Mitte ordneten sich die Baukörper. Ein Höchstmaß an Geschlossenheit zeigt St. Michael in Hildesheim. In Zentralbauten (Ottmarsheim, Nimwegen, Lüttich) und einem frühen Hallenbau (Paderborn, Bartholomäuskapelle, um 1017) bereitete die ottonische Baukunst den totalen Gewölbebau vor.
Wissenschaft
Gehirn aus der Petrischale
In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...
Wissenschaft
Spurensicherung im Meer
Meerwasser enthält Spuren vom Erbgut seiner Bewohner. Biologen untersuchen diese eDNA, um mehr über die nasse Lebenswelt zu erfahren als mit herkömmlichen Methoden. von Tim Schröder Hvaldimir wurde schnell zum Star. Der Belugawal war im April 2019 im Hafen von Hammerfest im Norden Norwegens neben Fischerbooten aufgetaucht. Er war...