Lexikon
ottọnische Kunst
Baukunst
In den meisten Bischofsstädten (Lüttich, Paderborn, Worms, Mainz, Augsburg, Magdeburg, Merseburg, Hildesheim, Trier) entstanden um die Jahrtausendwende großartige Domneubauten. In der Vierung schieden 4 gleich hohe Bögen ein quadratisches Zentrum aus, das die Grundmaße für Mittel- und Querschiff lieferte und infolge der Überhöhung durch den Vierungsturm auch im Außenbau dominierte. Um diese Mitte ordneten sich die Baukörper. Ein Höchstmaß an Geschlossenheit zeigt St. Michael in Hildesheim. In Zentralbauten (Ottmarsheim, Nimwegen, Lüttich) und einem frühen Hallenbau (Paderborn, Bartholomäuskapelle, um 1017) bereitete die ottonische Baukunst den totalen Gewölbebau vor.
Wissenschaft
Eis auf dem Mond – und ein Rätsel
Radioaktivität bei einem uralten Vulkan auf dem Erdtrabanten wirft Fragen auf. Und wie entstand ein gewaltiges Granitgebilde im Untergrund? von THORSTEN DAMBECK Die Südpolregion des Mondes steht schon lange im Fokus der Raumfahrtplaner, die polnahe bemannte Basen errichten wollen. Denn dort gibt es Wassereis, eine wichtige...
Wissenschaft
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Wie Menschen mit Reizdarm Erkenntnisse aus der Forschung berücksichtigen können, erklärt Facharzt Martin Storr. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Prof. Storr, wann spricht man von einem Reizdarm? Für die Diagnose Reizdarm-Syndrom sind drei Kriterien entscheidend: Es bestehen Beschwerden im Bauchraum. Diese Beschwerden...