Lexikon

ottnische Kunst

die Kunst zur Zeit der Sachsenkaiser (Ottonen) vom letzten Viertel des 10. bis zum 1. Drittel des 11. Jahrhunderts in Mitteleuropa, besonders im deutschen Sprachgebiet. Von der Idee des christlichen Gottesstaats bestimmt, legte die ottonische Kunst wichtige Grundlagen für die Entwicklung der Kunst im 11. und 12. Jahrhundert. Trotz ihrer Verbindungen zur karolingischen Kunst kann sie nicht als bloße Weiterbildung karolingischer Formen verstanden werden; auch die in direkter Anknüpfung an die christliche Antike übernommenen naturalistischen Elemente wurden durch eine anaturalistische Bildauffassung umgeformt. Träger der ottonischen Kunst waren die Domschulen und Klöster.
Älterer Mann mit weißen Haaren, trägt VR-Headset und hält zwei Controller. Trägt rote Pullover.
Wissenschaft

»Alzheimer einige Jahre früher erkennen«

Warum der Alzheimer-Forscher Thomas Wolbers seine Probanden in eine virtuelle Welt versetzt, erzählt er im Interview. Das Gespräch führte tim schröder Herr Prof. Wolbers, neuartige Alzheimer-Medikamente wie Lecanemab können nur dann helfen, wenn die Krankheit sehr früh diagnostiziert wird – idealerweise, bevor die ersten Symptome...

Ionen, Licht
Wissenschaft

Der solare Doppelpack

Max-Planck-Forscher haben eine neuartige Technologie für die direkte Speicherung von Sonnenlicht geschaffen. Damit ist es möglich, das Sonnenlicht in ein und demselben Material zu absorbieren und zu speichern: eine Sonnenbatterie. von RALF BUTSCHER Es ist ein recht unscheinbares, ungefähr fingernagelgroßes Plättchen, das die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon