Lexikon

Pacino

[pæˈtsinɔu]
Al (Alfred), US-amerikanischer Schauspieler, * 25. 4. 1940 New York; wurde zum Star durch seine Rollen als Mafia-Gangster; Filme u. a.: „Der Pate“ 1972; „Der Pate II“ 1974; „Hundstage“ 1975; „Cruising“ 1980; „Scarface“ 1983; „Revolution“ 1985; „Der Pate III“ 1990; „Der Duft der Frauen“ 1992; „Carlito's way“ 1994; „Heat“ 1995; „Donnie Brasco“ 1997; „The Insider“ 1999; „Insomnia - Schlaflos“ 2002; „Der Kaufmann von Venedig“ 2004; „Ocean’s Thirteen“ 2007; auch als Regisseur und auf der Bühne tätig.
  • Deutscher Titel: Der Pate – Teil II
  • Original-Titel: THE GODFATHER, PART II
  • Land: USA
  • Jahr: 1974
  • Regie: Francis Ford Coppola
  • Drehbuch: Francis Ford Coppola, Mario Puzo, nach einem Roman von Mario Puzo
  • Kamera: Gordon Willis
  • Schauspieler: Al Pacino, Robert Duvall, Diane Keaton, Robert De Niro
  • Auszeichnungen: Oscars 1975 für Film, Regie, Nebendarsteller (Robert De Niro), Drehbuch, Musik und Ausstattung
Coppolas Fortsetzung des kassenträchtigen »Paten« (1971) ist eines der wenigen Beispiele der Filmgeschichte, in der eine Fortsetzung künstlerisch und kommerziell mit seinem Vorgänger konkurrieren kann. Seit 1945 hat kein Fortsetzungsfilm einen Oscar gewonnen; »Der Pate – Teil II« erhält gleich sechs Auszeichnungen: Stilechte Fortführung des ersten Teils und hohe künstlerische Qualität rechtfertigen die erneute Preisflut.
Teil II befasst sich mit der Vorgeschichte des Mafia-Clans als auch mit seiner weiteren Entwicklung: In Rückblenden zeigt er den Aufstieg des jungen Vito Corleone (Robert De Niro) zum Paten. Die zweite Handlungsebene befasst sich mit Michael Corleone (Al Pacino), der nach dem Tod seines Vaters auf brutalste Art die Geschäfte übernimmt. Dennoch verzichtet der Film auf übermäßig harte Gewaltszenen, legt vielmehr Wert auf eine psychologische Charakterzeichnung der Figuren.
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