Lexikon
Perụ̈cke
[
die; französisch
]künstlich angefertigte Haartracht aus Menschen- oder Tierhaaren, heute auch aus Kunsthaaren. Die Perücke aus Wolle war bereits im Altertum bei Ägyptern als Würdezeichen gebräuchlich. Von 1673 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die weiß gepuderte Perücke für Männer als Standeszeichen unerlässlich: Allongeperücke, 1725–1785 Haarbeutel oder die aus der Haartracht des preußischen Heeres übernommene Zopfperücke. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Perücke von Frauen für Mode- und Zweitfrisuren verwendet, schließlich auch als Haarersatz für Männer.
Wissenschaft
Ein Neustart fürs Immunsystem
CAR-T-Zellen könnten die Rheumatologie revolutionieren: Aktuell kommen sie für schwerkranke Patienten infrage, bei denen Standardtherapien versagen. von JULIETTE IRMER Jahrzehntelang bedeutete die Therapie einer schweren rheumatischen Autoimmunerkrankung für Patienten vor allem eines: das Immunsystem dauerhaft zu dämpfen....
Wissenschaft
Innen und außen bitter: Geschmacks-Rezeptor hat zwei Bindestellen
Bitteren Geschmack nehmen wir mit Hilfe einer Gruppe verschiedener Rezeptoren wahr. Nun haben Forschende die detaillierte Struktur eines dieser Geschmacksrezeptoren aufgeklärt. Demnach hat der Rezeptor namens TAS2R14 neben der bereits bekannten Bindungsstelle auf der Außenseite von Zellen eine weitere Bindungsstelle, die auf...