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LEXIKON

Perụ̈cke

[
die; französisch
]
künstlich angefertigte Haartracht aus Menschen- oder Tierhaaren, heute auch aus Kunsthaaren. Die Perücke aus Wolle war bereits im Altertum bei Ägyptern als Würdezeichen gebräuchlich. Von 1673 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die weiß gepuderte Perücke für Männer als Standeszeichen unerlässlich: Allongeperücke, 17251785 Haarbeutel oder die aus der Haartracht des preußischen Heeres übernommene Zopfperücke. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Perücke von Frauen für Mode- und Zweitfrisuren verwendet, schließlich auch als Haarersatz für Männer.
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