Lexikon
Propagạnda
[
die; lateinisch
]ursprünglich die Bemühungen um die Ausbreitung des katholischen Glaubens (Propagandakongregation). Heute versteht man unter Propaganda die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Wort, Bild, Schrift, Musik, Symbol (z. B. Abzeichen) und Aktion (z. B. Kundgebung), hauptsächlich in politische Absicht und unter Ausnutzung sozialpsychologischer Erkenntnisse. Das nationalsozialistische Regime in Deutschland errichtete 1933 ein Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter J. Goebbels, das alle Massenkommunikationsmittel und große Teile des Kulturlebens unter seine Kontrolle brachte. In der leninistischen Terminologie versteht man unter Propaganda die systematische Schulung in der Theorie des Marxismus-Leninismus, während die tagespolitische Massenbeeinflussung Agitation genannt wird.
Wissenschaft
Elternschaft hält das Gehirn jung
Kinder halten jung. Diese These bestätigt sich auch beim Blick ins elterliche Gehirn: Je mehr Kinder eine Person aufgezogen hat, desto stärker sind die funktionellen Netzwerke in ihrem Gehirn miteinander verknüpft. Während die Konnektivität im Gehirn auch bei Eltern mit dem Alter nachlässt scheinen Kinder dieser Hirnalterung in...
Wissenschaft
Am Kern der Zeit
Auf dem langen Weg zur hypergenauen Zeitmessung gibt es Fortschritte: Noch präziser als die heutigen Atomuhren sollen eines Tages sogenannte Kernuhren sein. von DIRK EIDEMÜLLER Die Menschheit hat verstanden, wie Sterne entstehen und vergehen, wie der Kosmos wächst, wie Tierarten sich entwickeln und aussterben. Doch nichts ist so...