Lexikon

Prusiner

[
ˈpru:sinə
]
Stanley B., US-amerikanischer Neurologe, * 28. 5. 1942 Des Moines, Iowa; seit 1988 Professor für Biochemie an der University of California, San Francisco; entwickelte eine revolutionäre Theorie über den Erreger der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, nach der körpereigene Eiweiße ohne eigene Erbsubstanz, sog. Prionen, ihre Struktur verändern können, wodurch sie infektiös werden und zur Zerstörung von Hirngewebe führen. 1997 erhielt Prusiner für seine Forschungen den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Frosch mit menschlicher Kleidung und Haltung, trägt Anzug und Tasche, steht auf blauem Hintergrund.
Wissenschaft

Gefangen im Netzwerk

Wie sieht das klassische Bild eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin aus? Sicherlich kommt vielen sofort das Klischee des brillanten, zuweilen auch nerdigen Einzelgängers in den Sinn. Man denke zum Beispiel an den „Erbsenzähler“ Gregor Mendel, die „Mutter der springenden Gene“ Barbara McClintock oder auch den PCR-...

Familie
Wissenschaft

Elternschaft hält das Gehirn jung

Kinder halten jung. Diese These bestätigt sich auch beim Blick ins elterliche Gehirn: Je mehr Kinder eine Person aufgezogen hat, desto stärker sind die funktionellen Netzwerke in ihrem Gehirn miteinander verknüpft. Während die Konnektivität im Gehirn auch bei Eltern mit dem Alter nachlässt scheinen Kinder dieser Hirnalterung in...

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