Lexikon
Reạktorsicherheit
Kernenergie
Kernenergie
Versagen des Reaktordruckbehälters/Kernschmelze
© wissenmedia
zusammenfassende Bezeichnung für alle sicherheitstechnischen Maßnahmen und Vorkehrungen, die geeignet sind, das Personal eines Kernreaktors und die Bevölkerung sowie die pflanzliche und tierische Umwelt vor den radioaktiven Spaltprodukten und den von ihnen ausgehenden Strahlen zu schützen. So müssen Sicherheitsvorkehrungen für alle möglichen Störfälle getroffen werden: Für innere Störfälle müssen ein Reaktorschutzsystem, ein Notstrom- und Notkühlsystem vorhanden sein; bauliche Sicherheitsbarrieren müssen für äußere Störfälle wie Erdbeben, Flugzeugabsturz, Explosion oder Sabotage vorgesehen werden. Zur ständigen Information über Reaktorsicherheit in der Bundesrepublik Deutschland dienen u. a. der Reaktorbericht an den Bundesumweltminister, der Erfahrungsaustausch der Kraftwerkbetreiber (ABE-Ausschuss) und ein Kernreaktor-Fernüberwachungs-System (KFÜ), das automatisch Messergebnisse über Radioaktivität in der Umgebung liefert. – Die Reaktorsicherheit wird, besonders seit dem Kernreaktorunfall von Tschernobyl 1986 und den bekannt gewordenen Störfällen in deutschen Kraftwerken, in der Öffentlichkeit heftig diskutiert.
Harrisburg: Atomkraftwerk
Harrisburg: Atomkraftwerk
Am 28. März 1979 brach das Kühlsystems des Reaktorblocks 2 zusammen, woraufhin das Ersatzsystem einfach abgeschaltet wurde. Dadurch kam es im Kernkraftwerk „Three Mile Island“ von Harrisburg (Pennsylvania, USA) zu einer teilweisen Kernschmelze.
© Corbis/Bettmann/UPI
Wissenschaft
Gesunder Menschenverstand
Der gesunde Menschenverstand – im Englischen auch als Common Sense bekannt – hieß ursprünglich und bis zum 18. Jahrhundert allgemeiner Menschenverstand, was oftmals als gemeiner Menschenverstand verkürzt wurde und dabei Missfallen erregte. Denn wer wollte schon seinen Verstand für etwas Gemeines einsetzen? Und so kam man...
Wissenschaft
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...