Lexikon

Reichsteilung Diocletians

Reichsteilung Diocletians
Aurelius Victor in seiner Kaisergeschichte (4. Jahrhundert) über die Herrschaft Diocletians (284–305):

Zu Diocletianus schauten sie alle wie zu einem Vater oder wie zu einem mächtigen Gotte auf ... Da die Last der Kriege ... immer heftiger und drückender wurde, teilten sie gleichsam das Reich: Constantius wurde alles Land jenseits der Alpen, das zu Gallien gehört, anvertraut, Afrika und Italien dem Herculius; Illyrien und die Küsten bis an die Meerengen des Schwarzen Meeres dem Galerius, alles übrige blieb bei Diocletianus. Von dieser Zeit ab wurde einem Teil Italiens die Bürde ungeheurer Steuern auferlegt ... und eine neue Abgabe gesetzlich eingeführt, [die sich] zu meiner Zeit zum wahren Verderben ausgewachsen [hat]."

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