Lexikon

Sachsen-Anhalt

Landesnatur

Sachsen-Anhalt liegt im Übergangsbereich zwischen dem Norddeutschen Tiefland und der Mittelgebirgsschwelle. Es umfasst Tiefländer mit teils sehr fruchtbaren Böden (z. B. die Magdeburger Börde) und teils dürftigen Sandböden (z. B. die Altmark im Norden). In der Altmark liegt der einzige größere See Sachsen-Anhalts, der Arendsee. Nach Süden geht die Altmark in die Kiefernforste der Letzlinger Heide und den Naturpark Drömling über. Die Magdeburger Börde wird im Osten vom waldreichen Höhenzug des Fläming begrenzt. Im Westen greift der Ostharz ins Land, das hier im 1142 m hohen Brocken seine größte Höhe erreicht. Im Süden umfasst Sachsen-Anhalt einen Teil des Stufenlandes an Saale und Unstrut. Im Südosten hat das Land Anteil an der Dübener Heide.
Das Klima weist nach Osten zunehmend kontinentale Elemente auf. Bei vorherrschenden Westwinden ist der Harz mit 1600 mm/Jahr äußerst niederschlagsreich. Demgegenüber erhält die Magdeburger Börde auf der Leeseite des Harzes nur noch rund 500 mm Niederschlag im Jahr.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
  5. Geschichte
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