Lexikon

Säuglingssterblichkeit

Erstjahrssterblichkeit
statistische Größe, die sich durch die Zahl der im 1. Lebensjahr verstorbenen Säuglinge, bezogen auf die Zahl der Lebendgeborenen im selben Zeit- und Lebensraum, ausdrückt. Sie gibt Auskunft über die medizinischen und hygienischen Verhältnisse eines Landes und schließt die besonders hohe Neugeborenen- oder Frühsterblichkeit mit ein (1/31/2 der Säuglingssterblichkeit). In Deutschland lag die Säuglingssterblichkeit um 1900 bei 20% und ging durch die Fortschritte in der Medizin und Säuglingsfürsorge und die Besserung der Lebensverhältnisse auf 6% (1939) zurück. 19502008 sank die Säuglingssterblichkeit nochmals von 55,3 auf 4,03. Die niedrigste Säuglingssterblichkeitsrate () findet man heute in Singapur (2,3), Schweden (2,75), Japan (2,8), Island (3,25) und Frankreich (3,36), die höchste (bis 182) in den Ländern Zentralafrikas.
Abwasser, Energie
Wissenschaft

Wärme aus Wasser

Mit Techniken, die Energie aus Flüssen, Seen oder dem Abwasser-Kanalnetz schöpfen, lassen sich Wohnhäuser und Gewerbebetriebe beheizen. Das Potenzial ist enorm. von HARTMUT NETZ Wenn bislang von der Energiewende die Rede war, ging es fast immer um elektrischen Strom. Wärmeenergie war dagegen nur selten Thema. Das zeugt von einer...

Rinder
Wissenschaft

Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter

Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...

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