Lexikon

Schildläuse

Coccina
Unterordnung der Pflanzensauger mit rund 4000 weltweit verbreiteten Arten. Schnabelkerfe, die oft als gefürchtete Schädlinge an Kulturpflanzen auftreten. Die größeren Weibchen haben einen schildförmigen Leib und keine Flügel, die deutlich kleineren Männchen dagegen haben große Vorderflügel und kleine, zu Schwingkölbchen umgebildete Hinterflügel. Die Eier werden unter dem Rückenschild aufbewahrt, und während die Mutter stirbt und ihr Körper austrocknet, dient der Schild dem Schutz der Eier. Einige Arten vermehren sich parthenogenetisch (Aspidiotus, Lecanium). Mit Pflanzen werden die Schildläuse leicht verschleppt (San-José-Schildlaus). Einige Arten sind oder waren wichtig als Farbstofferzeuger, z. B. die Cochenille-Schildlaus, oder als Grundlage der Gewinnung von Nahrungs- oder Genussmitteln, z. B. die auf der Tamariske lebende und durch Stich das Ausfließen von Manna verursachende Eriococcus mannifer.
Ein Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucoce phalus) kann eine Maus aus über drei Kilometern Höhe sehen. © DesignPics /OKAPIA
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