Lexikon

Sicherheitspolitik

Bezeichnung für alle Ansätze, die die innere und äußere Sicherheit eines Staates und seiner Gesellschaft oder die Sicherheit der internationalen Staatenwelt als Ganzes gewährleisten sollen (dazu zählen Politikfelder wie Abrüstungspolitik und Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die NATO). Klassische Sicherheitspolitik hat den Schutz des Staates vor militärischen Gefahren von Außen zur Aufgabe. Nach dem Ende des Kalten Krieges traten zunehmend nicht-staatlichen Gefahren in den Vordergrund (u. a. internationaler Terrorismus, Destabilisierung ganzer Regionen durch Warlords), die durch militärische Mittel allein nicht zu bekämpfen sind. Zu traditionellen Mitteln wie militärische Abschreckung und Verteidigung kamen daher Strategien der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements, die auch ökonomische, soziale und ökologische Aspekte mit einbeziehen.
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Zweierlei Maß

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Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...

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