Lexikon
Sicherheitspolitik
Bezeichnung für alle Ansätze, die die innere und äußere Sicherheit eines Staates und seiner Gesellschaft oder die Sicherheit der internationalen Staatenwelt als Ganzes gewährleisten sollen (dazu zählen Politikfelder wie Abrüstungspolitik und Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die NATO). Klassische Sicherheitspolitik hat den Schutz des Staates vor militärischen Gefahren von Außen zur Aufgabe. Nach dem Ende des Kalten Krieges traten zunehmend nicht-staatlichen Gefahren in den Vordergrund (u. a. internationaler Terrorismus, Destabilisierung ganzer Regionen durch Warlords), die durch militärische Mittel allein nicht zu bekämpfen sind. Zu traditionellen Mitteln wie militärische Abschreckung und Verteidigung kamen daher Strategien der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements, die auch ökonomische, soziale und ökologische Aspekte mit einbeziehen.
Wissenschaft
Alte Gedichte verraten Rückgang der Flussdelfine in China
Der Jangtse-Glattschweinswal, benannt nach seinem Lebensraum im chinesischen Jangtse-Fluss, hat Menschen seit jeher beeindruckt. Doch sein Bestand geht immer mehr zurück, so dass der Flussdelfin inzwischen vom Aussterben bedroht ist. Um nachzuvollziehen, wie sich der Lebensraum dieses Schweinswals im Laufe der Zeit verändert hat...
Wissenschaft
Wie Aspirin gegen Krebsmetastasen wirken könnte
Aspirin wirkt nicht nur gegen Schmerzen oder Entzündungen, es kann bei manchen Krebsarten womöglich dabei helfen, Metastasen zu verhindern. Mithilfe von Mäusen haben Forschende nun eine Erklärung für diesen Effekt gefunden. Demnach hemmt die Acetylsalicylsäure einen Mechanismus, mit dem sich die metastasierenden Krebszellen vor...