Lexikon

Sicherheitspolitik

Bezeichnung für alle Ansätze, die die innere und äußere Sicherheit eines Staates und seiner Gesellschaft oder die Sicherheit der internationalen Staatenwelt als Ganzes gewährleisten sollen (dazu zählen Politikfelder wie Abrüstungspolitik und Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die NATO). Klassische Sicherheitspolitik hat den Schutz des Staates vor militärischen Gefahren von Außen zur Aufgabe. Nach dem Ende des Kalten Krieges traten zunehmend nicht-staatlichen Gefahren in den Vordergrund (u. a. internationaler Terrorismus, Destabilisierung ganzer Regionen durch Warlords), die durch militärische Mittel allein nicht zu bekämpfen sind. Zu traditionellen Mitteln wie militärische Abschreckung und Verteidigung kamen daher Strategien der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements, die auch ökonomische, soziale und ökologische Aspekte mit einbeziehen.
Inselzellen
Wissenschaft

Zu viel oder zu wenig

Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Einfachzucker Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt. Wenn dieser Mechanismus gestört ist, kommt es zu Diabetes unterschiedlichen Typs. von SIGRID MÄRZ Zucker ist eine unserer wichtigen Energiequellen: schnell verfügbar und in der Regel gut verträglich. Wenn wir von Zucker sprechen,...

Heisenberg
Wissenschaft

Unscharf, aber stabil

Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...

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