Lexikon

Sicherheitspolitik

Bezeichnung für alle Ansätze, die die innere und äußere Sicherheit eines Staates und seiner Gesellschaft oder die Sicherheit der internationalen Staatenwelt als Ganzes gewährleisten sollen (dazu zählen Politikfelder wie Abrüstungspolitik und Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die NATO). Klassische Sicherheitspolitik hat den Schutz des Staates vor militärischen Gefahren von Außen zur Aufgabe. Nach dem Ende des Kalten Krieges traten zunehmend nicht-staatlichen Gefahren in den Vordergrund (u. a. internationaler Terrorismus, Destabilisierung ganzer Regionen durch Warlords), die durch militärische Mittel allein nicht zu bekämpfen sind. Zu traditionellen Mitteln wie militärische Abschreckung und Verteidigung kamen daher Strategien der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements, die auch ökonomische, soziale und ökologische Aspekte mit einbeziehen.
Ältere Frau mit Handventilator am Arbeitsplatz
Wissenschaft

Neues Medikament gegen Hitzewallungen

In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...

Magnetometer, Atomgitter
Wissenschaft

Schwebende Atome als Magnetsensoren

Ein Raster aus 270 Rubidium-Atomen, gefangen in optischen Pinzetten, dient als Magnetometer mit einer einzigartigen räumlichen Auflösung. von DIRK EIDEMÜLLER Als der Nobelpreis für Physik des Jahres 1997 vergeben wurde, vermochten sich vermutlich weder die Preisträger noch die Jury vorzustellen, wozu die preisgekrönte Arbeit...

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