Lexikon
Sonnenflecken
dunkle Flecken auf der Sonnenoberfläche; entdeckt von Galilei (1610), unabhängig von T. Harriot (1610), C. Scheiner und J. Fabricius (1611). Bei den Sonnenflecken ist ein dunkler Kern (Umbra) von einem helleren und strukturreichen Hof (Penumbra) umgeben. Sie entwickeln sich aus kleinen Poren zu oft großer Flächenausdehnung und bilden Gruppen. Die Lebensdauer der Sonnenflecken reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Häufigstes Auftreten in niederen Breiten (10–30°); das Auftreten erfolgt in periodischem Wechsel (Sonnenfleckenperiode). Sonnenflecken entstehen wahrscheinlich durch magnetische Störungen mit einer Feldstärke bis 0,45 Tesla. Die Temperatur im Kern der Sonnenflecken ist etwa 1500 °C niedriger als die der Photosphäre.
Wissenschaft
Fossilfund belegt weite Verbreitung des Paranthropus
Der Paranthropus war ein Verwandter unserer vormenschlichen Vorfahren. Jetzt haben Forschender mehr als 1000 Kilometer nördlich des bisher angenommenen Verbreitungsgebiets einen fossilen Kiefer gefunden, der sich eindeutig dem Paranthropus zuordnen lässt. Damit reiht sich auch diese Gattung in die zahlreichen Homininen ein, die...
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News der Woche 11.04.2025
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