Lexikon

Südafrika

Reiche Bodenschätze, vielseitige Industrie

Grundlage der südafrikanischen Wirtschaft ist seit Ende des 19. Jahrhunderts der Bergbau. Das Land ist weltweit größter Lieferant von Chrom, Gold, Platin und Vanadium und gehört zu den bedeutendsten Förderländern von Diamanten, Mangan, Uran, Nickel, Phosphat, Eisenerz und Steinkohle.
Eine weitere tragende Säule der Wirtschaft ist die vielseitige und leistungsfähige Industrie, die durch niedrige Lohnkosten der vorwiegend schwarzen Arbeiterschaft und hohe ausländische Direktinvestitionen in ihrer Entwicklung begünstigt wurde. Wirtschaftszentrum des Landes ist das Bergbaugebiet am Witwatersrand um Johannesburg, wo sich die bedeutendsten Standorte der Eisen- und Stahlindustrie sowie der Chemiebranche konzentrieren. Weitere industrielle Zentren liegen an den Küsten: In Durban, Kapstadt und East London haben sich Nahrungsmittel-, Textil- und Bekleidungsindustrien ebenso wie Erdölraffinerien angesiedelt. Ein rasches Wachstum erlebt die Autoindustrie.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Regenreicher Osten, trockener Westen
    2. Grasfluren und Wüsten
    3. Geschützte Tierwelt
  3. Bevölkerung
    1. Farbiges Völkermosaik
    2. Unterschiedliche Siedlungsdichte
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Leistungsstarke Landwirtschaft
    2. Reiche Bodenschätze, vielseitige Industrie
    3. Tourismus und Verkehr
  7. Geschichte
    1. Burische Landnahme
    2. Briten gegen Buren
    3. Der Apartheidsstaat
    4. Nach der Apartheid

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