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LEXIKON

Trenker

Luis, Schriftsteller, Schauspieler, Filmregisseur, * 4. 10. 1892 St. Ulrich, Südtirol,  12. 4. 1990 Bozen; war Bergführer und Skilehrer, schrieb Berg-, Kriegs- und Abenteuerbücher; drehte zahlreiche Filme: „Berge in Flammen“ 1931 (Film und Roman); „Der Rebell“ Film 1932 (Roman 1933); „Der Kaiser von Kalifornien“ Film 1936; „Der Berg ruft“ Film 1937; „Flucht in die Dolomiten“ Film 1956; Autobiografie: „Meine Berge meine Filme“ 1980.
Trenker, Luis
Louis Trenker
  • Deutscher Titel: Berge in Flammen
  • Original-Titel: BERGE IN FLAMMEN
  • Land: Deutsches Reich
  • Jahr: 1931
  • Regie: Luis Trenker, Karl Hartl
  • Drehbuch: Luis Trenker, Karl Hartl
  • Kamera: Sepp Allgeier, Albert Benitz, Giovanni Vitrotti
  • Schauspieler: Luis Trenker, Lissi Arna
Luis Trenker spielt die Hauptrolle und führt erstmals Regie in dem Weltkriegsdrama »Berge in Flammen«, das im malerischen Tirol angesiedelt ist.
In einer Zeit des erstarkenden Nationalismus ist dieser Film trotz seines kriegerischen Inhalts ein Plädoyer für Versöhnung. Der Krieg erscheint nicht als glorreiches Abenteuer, sondern als Schicksal. Trenker spielt den Tiroler Bergführer Dimai, der nach Kriegsausbruch seinem Freund, dem Italiener Franchini, als Feind gegenübersteht. Er entdeckt, dass die Italiener eine Bergstellung der Österreicher in die Luft sprengen wollen und rettet seine Männer.
Der in Südtirol geborene Trenker begann seine Schauspielerkarriere in Bergfilmen von Arnold Fanck (u.a. »Der Berg des Schicksals«, 1924). Seine zahlreichen, später auch in Eigenregie gedrehten Bergfilme (»Der Berg ruft«, 1937) zeugen von seinem Heimatgefühl und seiner Bodenständigkeit.
  • Deutscher Titel: Der Kaiser von Kalifornien
  • Original-Titel: DER KAISER VON KALIFORNIEN
  • Land: Deutsches Reich
  • Jahr: 1936
  • Regie: Luis Trenker
  • Drehbuch: Luis Trenker
  • Kamera: Albert Benitz, Heinz von Jaworsky
  • Schauspieler: Luis Trenker, Viktoria von Ballasko, Alexander Golling, Malanie Horeschowsky
  • Auszeichnungen: Coppa Mussolini Filmfestival Venedig 1936
Der verschuldete Johann August Suter (Luis Trenker) verlässt 1836 die Schweiz und wandert in das damals noch mexikanische Kalifornien aus. Er baut ein Agrar-Imperium namens Nova Helvetia auf, das ihn zum ungekrönten König Kaliforniens macht. Als 1848 auf seinem Grund Gold gefunden wird, zertrampeln die aus allen Ländern herbeiströmenden Abenteurer seinen Besitz. Suter erhebt Klage und bekommt in erster Instanz recht, was ihm jedoch nichts mehr nützt, da er gebrochen und vereinsamt auf den Stufen des Kapitols stirbt. Den einzigen Trost spendet ihm der fremde Mann (Bernhard Minetti), der ihn einst zur Auswanderung geraten hatte: Er verspricht, dass Suters Name unvergessen bleiben wird.
Mit einem Budget von nur 20 000 Dollar dreht Trenker den Western, der durch seinen Realismus den gleichzeitig gedrehten Hollywoodfilm über das selbe Thema (»Sutter„s Gold«) übertrifft.
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