Lexikon
Tỵpus
[Plural Typen; griechisch]
Gepräge, Muster, Grundform, Bauplan. Man unterscheidet Durchschnittstypen, wie in der Biologie, Zusammenfassungen aller Organismen, die infolge gleicher Abstammung in den Grundzügen der Organisation übereinstimmen, und Idealtypen, die die kennzeichnenden Merkmale in einem höchsten Grad darstellen, z. B. die Typen der Geisteswissenschaften und der Psychologie (Typologie). Die Vererbungslehre unterscheidet Genotypus (den durch die Erbanlagen bestimmten Typus) und Phänotypus (den in der Entwicklung erscheinenden Typus). Typenerkenntnis (Typik, Typologie) bildet die Grundlage aller Wissenschaften, da sie eine Ordnung der Mannigfaltigkeit des Materials erlaubt. Man spricht auch von typischen Abläufen (z. B. in der Entwicklungsgeschichte, bei Krankheiten; Gegensatz: atypisch).
Wissenschaft
»Das Standardmodell der Kosmologie muss korrigiert werden«
Die Physikerin Jenny Wagner über die aktuellen Schwierigkeiten, unser Universum zu verstehen. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Frau Dr. Wagner, Sie sind Hauptautorin eines umfangreichen Übersichtsartikels in der renommierten Fachzeitschrift Classical and Quantum Gravity. Darin geht es um zahlreiche Beobachtungen, die im...
Wissenschaft
»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«
Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...
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