Lexikon
UÇK
Abkürzung für albanisch Ushtria Çlirimtare e Kosovës, „Befreiungsarmee von Kosovo“, als Reaktion auf die serbische Unterdrückung der albanischen Bevölkerung im Kosovo zu Beginn der 1990er Jahre entstandene Untergrundbewegung, die mit terroristischen Aktivitäten gegen die Serben vorging, um diese von ihrer repressiven Politik abzuhalten. Die UÇK rekrutierte ihre Mitglieder vor allem aus kosovoalbanischen Polizei- und Militärangehörigen. Die Auseinandersetzungen zwischen den serbischen Sicherheitskräften und der UÇK eskalierten 1997/98 zum offenen Krieg. Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen auf Schloss Rambouillet in Frankreich führte die NATO schließlich von März bis Juni 1999 einen Luftkrieg gegen Jugoslawien und zwang dadurch die serbischen Einheiten zum Rückzug aus dem Kosovo. Nach dem Ende der Kampfhandlungen stimmte die UÇK unter Führung von H. Thaci der Umwandlung in ein Kosovo-Schutzkorps zur Übernahme von Polizei- und Verwaltungsaufgaben zu. 2001 kam es in Makedonien zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen mit albanischen Rebellengruppen, die sich ebenfalls als UÇK bezeichneten. Nach Unterzeichnung eines Friedensabkommens ließ sich diese makedonische UÇK durch eine Einsatztruppe der NATO entwaffnen und verkündete im September 2001 ihre Selbstauflösung.
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