Lexikon
Vogt
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Walter, schweizerischer Schriftsteller, * 31. 7. 1927 Zürich, † 21. 9. 1988 Muri bei Bern; zunächst Röntgenarzt, dann Psychiater; in seinen Erzählungen und Romanen werden in schlichter Sprache Gesellschaftskonflikte aus der Sicht eines Arztes dargestellt: „Husten“ 1965; „Wüthrich“ 1967; „Melancholie. Erlebnisse eines Amateur-Kriminalisten“ 1967; „Der Wiesbadener Kongress“ 1972; „Schizogorsk“ 1977; „Booms Ende“ 1979; tagebuchartige Aufzeichnungen: „Vergessen und Erinnern“ 1980; „Altern“ 1981.
Wissenschaft
KI-Modelle erkennen Meinungen nicht zuverlässig
KI-Sprachmodelle sind darauf trainiert, Falschaussagen nicht unwidersprochen stehen zu lassen. In manchen Fällen – etwa im medizinischen oder juristischen Bereich – kann es allerdings wichtig sein, die subjektive Meinung einer Person als solche anzuerkennen, selbst wenn sie faktisch falsch ist. Doch damit haben einige KI-...
Wissenschaft
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...