Lexikon

Wechselwähler

in der Politikwissenschaft Bezeichnung für einen Wähler, der - im Gegensatz zum Stammwähler - nicht jedes Mal die gleiche Partei wählt. Dabei ist zu differenzieren nach Wählern, die zwischen Parteien bzw. zwischen Parteiwahl oder Nichtwahl wechseln. Motive für Wechselwähler können spontaner Protest („Protestwähler“) sowie die allmähliche Auflösung vorher stabiler Parteipräferenzen sein. Diese Wähler werden gelegentlich auch als Grenzwähler bezeichnet. Der Anteil der Wechselwähler liegt in Deutschland nach neueren Untersuchungen zwischen 25 und 30 %.
Satellitenbild einer Schneewolke nahe eines Zementwerks in Russland
Wissenschaft

Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern

Von Industrieanlagen ausgestoßene Abgase verschmutzen nicht nur die Luft, sie können auch das Wetter verändern, wie Klimaforscher herausgefunden haben. Die ausgestoßenen Partikel fördern demnach die Eisbildung in den Wolken und erzeugen dadurch vermehrt Schneefall im Lee der Fabriken. Durch diese Niederschläge reduziert sich in...

Hörner, Nashorn
Wissenschaft

Das große Schrumpfen

Der Mensch ist zu einem mächtigen Evolutionsfaktor geworden. Von ihm intensiv bejagte oder befischte Arten verändern ihr Aussehen – auch zum Nachteil des Menschen. von JULIETTE IRMER In den vergangenen Jahrhunderten fielen etliche Tierarten der exzessiven Jagd des Menschen zum Opfer. Arten, die mehr als zehn Kilogramm auf die...

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