Lexikon
Weltwunder
die sieben Wunder der Welt, vom griechischen Dichter Antipatros von Sidon um 150/120 v. Chr. als besonders rühmenswert bezeichnete Bau- und Kunstwerke der Antike: 1. der Artemistempel in Ephesos, im 6. Jahrhundert v. Chr. von Chersiphron und seinem Sohn Metagenes erbaut, 133 m lang, 69 m breit; 356 v. Chr. von Herostratos durch Brandstiftung zerstört, unter Dinokrates wieder aufgebaut, 262 n. Chr. durch seeräubernde Goten endgültig vernichtet; 2. die ägyptischen Pyramiden bei Gizeh; 3. das von Phidias 432 v. Chr. begonnene Goldelfenbeinbild des Zeus im Tempel von Olympia, später nach Konstantinopel verschleppt und dort 476 einem Brand zum Opfer gefallen; 4. der rund 136 m hohe Leuchtturm von Pharos vor Alexandria; 5. der Koloss von Rhodos; 6. die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon mit technisch hoch entwickeltem Bewässerungsnetz; 7. das Mausoleum in Halikarnassos.
Rhodos: Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos; Radierung aus dem 18. Jahrhundert.
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