Lexikon

Weltwunder

die sieben Wunder der Welt, vom griechischen Dichter Antipatros von Sidon um 150/120 v. Chr. als besonders rühmenswert bezeichnete Bau- und Kunstwerke der Antike: 1. der Artemistempel in Ephesos, im 6. Jahrhundert v. Chr. von Chersiphron und seinem Sohn Metagenes erbaut, 133 m lang, 69 m breit; 356 v. Chr. von Herostratos durch Brandstiftung zerstört, unter Dinokrates wieder aufgebaut, 262 n. Chr. durch seeräubernde Goten endgültig vernichtet; 2. die ägyptischen Pyramiden bei Gizeh; 3. das von Phidias 432 v. Chr. begonnene Goldelfenbeinbild des Zeus im Tempel von Olympia, später nach Konstantinopel verschleppt und dort 476 einem Brand zum Opfer gefallen; 4. der rund 136 m hohe Leuchtturm von Pharos vor Alexandria; 5. der Koloss von Rhodos; 6. die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon mit technisch hoch entwickeltem Bewässerungsnetz; 7. das Mausoleum in Halikarnassos.
Rhodos: Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos; Radierung aus dem 18. Jahrhundert.
Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

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Wissenschaft

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Evolution wirklich zu verstehen, ist schwerer, als viele denken. Das Tückische daran ist, dass die Grundprinzipien der Evolutionstheorie sehr einfach erscheinen, in der realen Welt jedoch schnell für komplizierte und nicht leicht zu verstehende Resultate sorgen können. Die Folge sind zahlreiche Missverständnisse, die immer wieder...

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