Lexikon
Weltwunder
die sieben Wunder der Welt, vom griechischen Dichter Antipatros von Sidon um 150/120 v. Chr. als besonders rühmenswert bezeichnete Bau- und Kunstwerke der Antike: 1. der Artemistempel in Ephesos, im 6. Jahrhundert v. Chr. von Chersiphron und seinem Sohn Metagenes erbaut, 133 m lang, 69 m breit; 356 v. Chr. von Herostratos durch Brandstiftung zerstört, unter Dinokrates wieder aufgebaut, 262 n. Chr. durch seeräubernde Goten endgültig vernichtet; 2. die ägyptischen Pyramiden bei Gizeh; 3. das von Phidias 432 v. Chr. begonnene Goldelfenbeinbild des Zeus im Tempel von Olympia, später nach Konstantinopel verschleppt und dort 476 einem Brand zum Opfer gefallen; 4. der rund 136 m hohe Leuchtturm von Pharos vor Alexandria; 5. der Koloss von Rhodos; 6. die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon mit technisch hoch entwickeltem Bewässerungsnetz; 7. das Mausoleum in Halikarnassos.
Rhodos: Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos; Radierung aus dem 18. Jahrhundert.
© wissenmedia
Wissenschaft
News der Woche 20.09.2024
Der Beitrag News der Woche 20.09.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...