Lexikon

Weltwunder

die sieben Wunder der Welt, vom griechischen Dichter Antipatros von Sidon um 150/120 v. Chr. als besonders rühmenswert bezeichnete Bau- und Kunstwerke der Antike: 1. der Artemistempel in Ephesos, im 6. Jahrhundert v. Chr. von Chersiphron und seinem Sohn Metagenes erbaut, 133 m lang, 69 m breit; 356 v. Chr. von Herostratos durch Brandstiftung zerstört, unter Dinokrates wieder aufgebaut, 262 n. Chr. durch seeräubernde Goten endgültig vernichtet; 2. die ägyptischen Pyramiden bei Gizeh; 3. das von Phidias 432 v. Chr. begonnene Goldelfenbeinbild des Zeus im Tempel von Olympia, später nach Konstantinopel verschleppt und dort 476 einem Brand zum Opfer gefallen; 4. der rund 136 m hohe Leuchtturm von Pharos vor Alexandria; 5. der Koloss von Rhodos; 6. die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon mit technisch hoch entwickeltem Bewässerungsnetz; 7. das Mausoleum in Halikarnassos.
Rhodos: Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos
Koloss von Rhodos; Radierung aus dem 18. Jahrhundert.
Wissenschaft

Ein Hormon außer Kontrolle

Chronische Erschöpfung und unkontrollierte Gewichtszunahme: Das Cushing-Syndrom hat vielfältige Symptome. Die seltene, aber schwerwiegende Erkrankung wird durch einen Überschuss des Stresshormons Cortisol verursacht. von SIGRID MÄRZ Laura Palm erinnert sich ganz genau an diesen Tag Ende August 2016. „Ich fuhr auf den Campus der...

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Wissenschaft

Ist das Ende des Mooreschen Gesetzes nahe?

Mein erster eigener Computer war ein Commodore 128, dessen Mikroprozessoren 1,4 Millionen Instruktionen pro Sekunde ausführen konnte. Damit war er Ende der 80er-Jahre durchaus ein potenter Heimrechner. Heute dagegen schreibe ich diesen Text auf einem Laptop, der – obwohl er bereits etwas in die Jahre gekommen ist – mehrere...

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