Lexikon
Zyklọne
[
die; griechisch
]Gebiet tiefen Luftdrucks mit kreisförmigen bis elliptischen Isobaren; wird vom Wind auf der Nordhalbkugel im Gegenuhrzeigersinn umweht, auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn. Zyklonen der mittleren und nördlichen Breiten entstehen im Allgemeinen an der Polarfront und bilden dort ganze Zyklonenfamilien, wobei das nordöstlichste Tief das älteste, das südwestlichste das jüngste ist. Als Idealzyklone bezeichnet man nach V. Bjerknes das Zyklonenstadium, in dem die Zyklone einen ausgeprägten Warmsektor sowie die für Kaltfronten, Warmfronten und Polarluftmassen typischen Wettererscheinungen aufweist. Der 3- bis 7-tägige Lebenslauf einer Polarfrontzyklone beginnt als Welle an der Polarfront, setzt sich als Idealzyklone fort, erreicht seinen Höhepunkt im Okklusionsstadium und endet im Auflösungsstadium; in Orkanzyklonen unserer Breiten kann der Luftdruck auf 950 hPa (Festland) bis 920 hPa (Ozean) sinken; in tropischen Orkanzyklonen wurden Kerndrücke von 880 hPa gemessen. Tief.
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Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...