Lexikon
Umweltschutz
alle Maßnahmen, die schädigende Einflüsse auf die Umwelt verhindern und gegebenenfalls eingetretene Schäden beseitigen oder auf ein vertretbares Maß zurückführen sollen. Umweltschutz umfasst u. a. Emissions- und Lärmschutz, Gewässerschutz, Strahlenschutz, Abfallbeseitigung, kontrollierten Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie Landschaftspflege. Er beruht auf biologischer und physikalischer Grundlagenforschung, Gesetzgebungsmaßnahmen und Technologien zur Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden. Die globale Bedeutung des Umweltschutzes wurde insbesondere seit der Veröffentlichung des ersten Berichts des Club of Rome über »Die Grenzen des Wachstums« (1972) weltweit anerkannt. Der Bericht zeigte eindringlich die Grenzen der Belastbarkeit der Erde durch Schadstoffe und die drohende Erschöpfung der natürlichen Ressourcen (Bodenschätze, Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten) auf und warnte vor einer unkontrollierten Fortsetzung des Wachstums von Bevölkerung und Produktion.
Wissenschaft
Ozeane als Quelle des Lebens
Die Urzelle Luca könnte sich in der Tiefsee entwickelt haben. Forscher sind im Labor geochemischen Reaktionen auf der Spur, die am Rande heißer Schlote in der Tiefsee stattgefunden haben könnten. Von RAINER KURLEMANN Wer den Beginn allen Lebens auf der Erde verstehen will, muss tief ins Meer eintauchen. Viele Wissenschaftler sind...
Wissenschaft
Biofluoreszenz: Leuchtende Signale im Regenwald
Viele Tiere zeigen bei Bestrahlung mit Sonnenlicht oder UV-Licht subtile Leuchtmuster – sie fluoreszieren. Wozu diese Biofluoreszenz dient, ist jedoch meist unklar., Jetzt haben Zoologen im peruanischen Regenwald Weberknechte entdeckt, die ein bei Mondlicht und Dämmerung blaugrün leuchtendes Rückenmuster tragen. Diese Struktur...