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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Bausch

Bausch
m.
2
1.
dickes Stück (eines weichen Stoffes;
Watte~);
<auch>
österr.
Bauschen
2.
zusammengeknülltes Stück
(Papier~, Stoff~)
3.
Verdickung, Wulst, Polster;
in B. und Bogen
alles in einem, ohne Rücksicht auf Einzelheiten;
etwas in B. und Bogen verdammen
insgesamt verurteilen, ohne Einzelheiten zu berücksichtigen
[< 
mhd.
busch
„Wulst, Gewölbtes“; in der Wendung
in B. und Bogen
steht
Bausch
als das „Gewölbte, Dicke“, mithin das „Zuviel“, dem
Bogen,
dem „Flachen, nach innen Gewölbten“, also dem „Zuwenig“ gegenüber; bei einem Kauf
in Bausch und Bogen
wird also nicht im Einzelnen abgerechnet, sondern ein Zuviel an der einen Stelle wird durch ein Zuwenig an einer andern Stelle ausgeglichen]
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