Wahrig Herkunftswörterbuch
Eid
Gelöbnis, Schwur
♦
mhd.
eit, ahd.
eid; der Ausdruck geht auf germ.
*aiþa– „Eid“ zurück; außergermanische Verwandtschaften sind vorhanden, daher wird eine Entlehnung des germanischen Wortes aus dem Keltischen vermutet, vgl. altir.
oeth „Eid“ und kymr.
anudon „Meineid“; die Bedeutungsentwicklung ist nicht vollständig geklärt; es könnte sich von „Schicksal“ über „bestimmende Rede“ zum heutigen „Schwur“ fortgesetzt haben
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