Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

brand…, Brand…:
Alle Wörter, die mit
Brand
zusammengesetzt, sind suggerieren durch die Assoziation mit Feuer besondere Unmittelbarkeit oder Dringlichkeit, wie zum Beispiel
brandaktuell, brandeilig, brandneu
.
Einige dieser Zusammensetzungen gehen auf historische Formen oder Bräuche zurück:
Brandbrief
– Brief mit dringlichem Inhalt, meist mit der Bitte um Geld. Anfang des 15. Jahrhunderts war der
brantbrief
ein Fehdebrief, in dem mit Brandschädigung gedroht wurde. Dann wurde daraus eine amtliche Bescheinigung für jemanden, der Haus und Hof durch Brand verloren hatte und mit diesem Brief Mitleid erregte und betteln ging. Im 17. Jahrhundert erscheint der Ausdruck schließlich in der Studentensprache als Bezeichnung für einen dringlichen Mahnbrief.
brandmarken
– „(öffentlich) bloßstellen“, „anprangern“, „verurteilen“ – geht zurück auf das Frühmittelhochdeutsche
brandmerk
, ein Zeichen, das Gefangenen oder Verbrechern in die Haut eingebrannt wurde.
brandschatzen
– unter Androhung von Feuer und Plünderung Geld erpressen.
Fossil
Wissenschaft

Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?

Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...

Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
Wissenschaft

Schrödingers Katze wächst

Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.

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