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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Grund

Grnd
m.
2
1.
Boden, Erdboden;
der G. ist hier moorig, feucht; ich finde, habe keinen G. mehr (beim Schwimmen); er besitzt 1000 ha G.; auf eigenem G. und Boden
verstärkend
;
das Schiff ist auf G. gefahren, gelaufen; einer Sache auf den G. gehen
eine Sache genau untersuchen;
jmdn. in G. und Boden verdammen
völlig verdammen;
sich in G. und Boden schämen
sich sehr schämen
2.
Talboden
(Wiesen~),
Boden (eines Gefäßes);
auf dem G. des Bechers; in einem kühlen ~e
poet.
3.
Unterlage, Grundlage, Boden (auf dem man eine Sache aufbauen kann), Fundament;
den G. zu einer Sammlung, zu einer Geldanlage legen
4.
Mal.
Untergrund, Hintergrund
(Gold~); Malerei auf goldenem G.
5.
Tiefe, Innerstes;
im ~e seines Herzens ist er ein guter Kerl; ich verabscheue so etwas aus tiefstem ~e; im ~e (genommen)
eigentlich, wenn man es genau betrachtet
6.
Ursache, Anlass, Begründung;
Gründe und Gegengründe anführen; kannst du mir einen (vernünftigen) G. angeben, warum du ?; ich habe keinen G., mich zu beklagen; du musst doch einen G. gehabt haben, das zu sagen; das ist G. genug, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen; ich hatte meine Gründe, ich hatte zwingende Gründe, abzusagen; auf G.
aufgrund;
er hat aus unerfindlichen Gründen abgesagt; aus diesem kühlen ~e
ugs.
deshalb (in scherzh. Anlehnung an Grund
(2)
);
er hat mit gutem G. geschwiegen; zu ~e
zugrunde
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