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Von der Sowjetzone zur DDR

Gründung der Deutschen Demokratischen Republik

7. Oktober 1949. Auf seiner neunten Tagung im großen Sitzungssaal der Deutschen Wirtschaftskommission in Berlin (Ost) proklamiert der Deutsche Volksrat die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Grundlage für den neuen Staat auf dem Gebiet der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands (SBZ) ist die Verfassung vom 30. Mai.

Grotewohl, Otto

Otto Grotewohl (1894-1964), von 1949-1964 Ministerpräsident der DDR

Die Staatsgründung ist eine Reaktion auf die Konstituierung der Bundesrepublik Deutschland in den drei westlichen Besatzungszonen am 7. September, gegen die vor allem die SED heftig protestiert hat. Mit der DDR-Gründung sollen – wie es heißt – die »Grundlage eines neuen, unabhängigen und freien gesamtdeutschen Staates« geschaffen und insbesondere der »Wille des deutschen Volkes zur Wiederherstellung der Einheit und zur Abwehr der vom Westen drohenden Gefahr der Spaltung« vollstreckt werden.

Zuvor hat der Volksrat ein Manifest der Nationalen Front des demokratischen Deutschland angenommen; in diesem Zusammenschluss sollen sich alle »patriotischen Kräfte« sammeln, die sich nachdrücklich für die Wiederherstellung der deutschen Einheit und den Abschluss eines Friedensvertrages einsetzen.

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Chronik Jahresband 1949
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