Wahrig Herkunftswörterbuch
Monitor
Das
lat.
Wort Monitor bezeichnet eigentlich den „Warner“ oder „Aufseher“ (vonlat.
monere „mahnen, warnen“). Im Deutschen ist diese Bedeutung nicht mehr erhalten, während sie sich beispielsweise im heute noch gebräuchlichen engl. Verb monitor „überwachen, kontrollieren“ bewahrt hat. Die Kontrollgeräte, die wir heute Monitor nennen, haben denn auch den Zweck, zu warnen oder zu überwachen. Am wenigsten leuchtet das beim inzwischen leicht zurückgedrängten Synonym für „Computerbildschirm“ ein, das ursprünglich den Kontrollbildschirm einer großen Rechenanlage meinte. An Überwachungskameras angeschlossene Monitore in Krankenhäusern und Polizeistationen, U–Bahn–Stationen und Stellwerken, auf Flughäfen und in Einkaufszentren dagegen sind auch heute noch leicht als Mittel zu erkennen, die Betreiber zu warnen und ihnen die Aufsicht zu ermöglichen.
Wissenschaft
Ein Gedächtnis für Kontakte
Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...
Wissenschaft
Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt
Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...