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Die Winterzeit kommt - So erleichtern Sie ihrem Körper die Zeitumstellung

Es ist wieder soweit: In der Nacht vom 28. zum 29. Oktober 2017 werden die Uhren umgestellt – diesmal um eine Stunde zurück. Damit endet die Sommerzeit und wir schalten wieder um auf die "normale" mitteleuropäische Zeit. Der Vorteil: Wir können am Sonntagmorgen eine Stunde länger schlafen. Der Nachteil: Selbst diese kleine Zeitumstellung bringt unsere innere Uhr durcheinander.

Herbstliche Stimmung
Licht ist ein wichtiger Taktgeber für unsere innere Uhr.

Immerhin rund ein Viertel der Weltbevölkerung wechselt zwischen Sommer- und Winterzeit hin und her. Das bedeutet zweimal im Jahr die Uhr umstellen – im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst dann wieder ein Stunde zurück. Das klingt erst zunächst gar nicht so viel, aber für unsere innere Uhr ist diese Zeitumstellung dennoch purer Stress.

Die innere Uhr beeinflusst nahezu alle Vorgänge in unserem Körper, vom Zellstoffwechsel, über die Verdauung bis zu den Hormonen. Als Zeitgeber nutzt sie dabei das Tageslicht: Der regelmäßige Wechsel von Tag und Nacht gibt ihr einen Bezugspunkt, um unseren Tag-Wach-Rhythmus zu koordinieren. Vor allem das Schlafhormon Melatonin, das uns abends müde macht, reagiert stark auf das Sonnenlicht.

Die innere Uhr muss "abbummeln"

Wenn nun im Herbst die Tage allmählich kürzer werden, dann geschieht dies eigentlich so langsam, dass sich die innere Uhr gut daran anpassen kann. Doch die abrupte Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober unterbricht ihre Anpassung an die jahreszeitlichen Schwankungen: Weil die Sommerzeit ihr bis dahin vorgegaukelt hat, es sei noch nicht so spät im Jahr, geht die innere Uhr nun plötzlich ein wenig vor. Wenn es ihrem inneren Takt nach morgens schon hell sein sollte, ist es nun bereits stockdunkel.

Den meisten Menschen bereitet diese Umstellung auf die Winterzeit jedoch wenig Probleme: Ihre innere Uhr passt sich in wenigen Tagen an, indem sie den inneren Tag-Nacht-Rhythmus um eine Stunde verzögert, bis er wieder synchron zum sozialen Takt unseres Alltags läuft. Den Langschläfern kommt zugute, dass sie morgens gefühlt eine Stunde länger schlafen können – das leidige Aufstehen fällt dadurch eher leichter.

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