Wissenschaftler haben festgestellt, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Das Eis an den Polen und auf den Gletschern schmilzt. Ganz langsam steigt daher der Meeresspiegel an. Inseln und Küstenregionen könnten regelrecht abtauchen und von der Erdoberfläche verschwinden. Höhere Temperaturen führen in warmen Regionen zu Dürren und Wüstenbildung. Die Menschen dort können sich nicht mehr versorgen und müssen sich eine neue Heimat suchen.
Was versteht man unter dem Treibhauseffekt?

Der natürliche Treibhauseffekt
Die Erdatmosphäre lässt die kurzwellige Sonnenstrahlung durch, absorbiert sie und strahlt sie kaum in den Weltraum zurück. Dieser natürliche Treibhauseffekt sorgt für eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius auf der Erde.
Der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt
Eine Emission - das ist ein Ausstoß - von so genannten Treibhausgasen führt zu einer zusätzlichen Wärmespeicherung, die einen stetigen Temperaturanstieg bewirkt. Folgende Gase werden daher auch Treibhausgase genannt:
Kohlendioxid: Es entsteht beim Autofahren, in Kraftwerken und bei Brandrodungen, also wenn fossile Brennstoffe verbrannt werden. Aber auch Vulkane stoßen CO2 aus.
Methan: Es entsteht beim Verbrennen von Biomasse und in Mülldeponien, also wenn organische Stoffe zersetzt werden.
Es gibt aber noch mehr Treibhausgase, zum Beispiel Distickstoff oder FCKW.
Was ist Gletscher- oder Polarschmelze?
Ob Gletscher- oder Polareis schmelzen, steht in einem Zusammenhang mit den vorherrschenden Temperaturen. Die Jahresdurchschnittstemperatur auf der Erde hat sich in den letzten einhundert Jahren um mehr als ein halbes Grad Celsius erhöht. Als Ursache dieser globalen Erwärmung wird der vermehrte Ausstoß von Treibhausgasen durch den Menschen angeführt.
Wenn das Polareis schmilzt ...
... steigt der Meeresspiegel auf der Erde. Der Lebensraum für die Tiere, die an den Polen leben, schrumpft.
Wenn Gletscher schmelzen ...
... nimmt die Wasserspeicherung in hohen Lagen ab. Hohe Niederschläge fließen dann ungebremst ab. Hochwasser und Überschwemmungen, aber auch Geröll- und Schlammlawinen an einigen Orten sind die Folge.
Was ist eine Dürre?

Phänomen Wüstenbildung
Die Sahelzone in Afrika ist ein Beispiel für ein solches Gebiet. Eine schlechte oder sogar gar keine Ernte, manchmal auch ein Magel an Trinkwasser folgen auf extreme Trockenperioden. Die Menschen leiden Hunger und flüchten in eine Region, von der sie sich bessere Aussichten erhoffen. Weil auch Pflanzen eine längere Trockenheit nicht überleben, besteht die Gefahr der Bodenerosion. Das begünstigt die Ausbreitung der Wüste.
Phänomen Waldbrand
Lang anhaltende Trockenheit und Hitze begünstigen die Ausbreitung von Waldbränden. Dabei wird das Treibhasgas Kohlendioxid freigesetzt.








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